Geflochtenes Rotbohnenbrot (Einmalgare)
Für Berufstätige im Büro kann das Brotbacken sehr zeitaufwendig sein, daher spart eine Methode mit nur einer Gehphase viel Zeit. Durch die Zugabe von etwas Kuchenmehl wird das Brot besonders weich und flauschig. Die Kruste ist fettfrei und zuckerarm, also gesund und nahrhaft. Man reißt Stücke mit der Hand ab und genießt sie – einfach großartig.
Zutaten
Schritte
Die selbstgemachte rote Bohnenpaste in 4 gleich große Portionen teilen.
4 kleine Lebensmitteltüten à 25 × 17 cm vorbereiten und beiseitestellen.
Die Bohnenpaste in die Beutel füllen und mit der Hand oder einem Teigschaber gleichmäßig ausstreichen, bis sie etwa 80 % des Beutels ausfüllt. Kurz im Kühlschrank kühlen und beiseitestellen.
Nun den Teig zubereiten. Nach der Methode mit dem zuletzt zugegebenen Salz alle Zutaten außer Salz in die Schüssel der Küchenmaschine geben und bis zur Dehnphase kneten. Dann das Salz hinzufügen und weiterkneten, bis sich das Glutengerüst vollständig entwickelt hat.
Den Teig in 4 gleich große Teile teilen.
Ein Teigstück nehmen und zu einem Rechteck ausrollen, das etwas größer ist als der Lebensmittelbeutel.
Die Bohnenpaste aus dem Kühlschrank holen. Zwei Ecken des Beutels abschneiden und dann langsam die obere Folienschicht abziehen.
Während des Abziehens den Lebensmittelbeutel immer direkt vor dem Teigstück positioniert halten, sonst lässt er sich nur schwer verschieben.
Die beiden abgeschnittenen Beutelecken halten und den Beutel auf den Teig stürzen. Sanft andrücken, damit die Füllung gut am Teig haftet. Dann die restliche Folienschicht in einem Zug abziehen, sonst lässt sich die Bohnenpaste nur schwer wieder ausrichten.
Die Ränder angleichen, sodass der Teig rundherum etwas größer ist als die Füllung, dann von einem Ende her aufrollen.
Die Naht gut verschließen, die Rolle zu einem Rechteck flachdrücken und dann gleichmäßig in 3 Streifen schneiden, dabei ein Ende zusammenhängend lassen. Jeden Streifen so drehen, dass die Schnittflächen nach außen zeigen.
Die 3 Stränge flechten und darauf achten, dass die Schnittflächen während des Flechtens immer nach außen zeigen.
Die Flechtung ist fertiggestellt.
Die beiden Enden nach unten einschlagen und in Form bringen. Nicht zu straff flechten, da sonst beim Garen das Glutengerüst reißen kann.
An einem warmen, feuchten Ort gehen lassen. Ich benutze den Ofen: auf etwa 38 °C vorheizen, dann ausschalten. Eine Schüssel heißes Wasser auf den Ofenboden stellen und den Teig 1 Stunde gehen lassen.
Den Teig mit dem Finger leicht eindrücken: Wenn er sich langsam wieder aufrichtet, ist die Stückgare beendet. Nach Wunsch mit Eistreiche bestreichen. Den Ofen auf 180 °C vorheizen und 20 Minuten backen.
So sieht die Oberfläche mit Eistreiche aus: Sie bräunt sehr leicht.
Ein Stück abreißen – es zergeht auf der Zunge.