Karotten-Honig-Hefezopf
Weich und saftig – ideal für Kinder und Erwachsene, die keine Karotten mögen. Der Teig ist relativ weich, daher muss während des Knetens die Temperatur gut kontrolliert werden. Der Honig hilft, die Feuchtigkeit zu halten und verleiht dem Brot insgesamt eine sehr weiche Textur. Wichtige Punkte vor dem Start: ① Wenn Sie die Zutaten abwiegen, behalten Sie einen Teil der Flüssigkeit zurück, damit Sie später noch nachjustieren können. Passen Sie die Wassermenge an Ihre Mehltype und die Luftfeuchtigkeit an. Die Karotten in diesem Rezept sind gedämpft; wenn Sie rohe Karotten verwenden, die mit Wasser püriert wurden, denken Sie daran, die Gesamtwassermenge der Rezeptur entsprechend anzupassen. ② Die Menge Trockenhefe entspricht einem Drittel der Menge Frischhefe. Wenn Sie Trockenhefe verwenden, wählen Sie eine Sorte, die für zuckerreiche Teige geeignet ist. ③ Kontrollieren Sie die Teigtemperatur sehr genau. Nach dem Kneten sollte die Teigtemperatur bei etwa 26 °C liegen. ④ Heizen Sie den Ofen vor, bevor die Endgare abgeschlossen ist. Vermeiden Sie Übergare, die dadurch entsteht, dass der Teig schon vollständig aufgegangen ist, während der Ofen noch vorheizt.
Zutaten
Schritte
Die Karotten dämpfen (am besten am Vortag) Die Karotten schälen, in Scheiben mittlerer Dicke schneiden, dämpfen, bis sie sehr weich sind, und anschließend abkühlen lassen. Es ist empfehlenswert, sie einen Tag vorher zuzubereiten und im Kühlschrank oder Gefrierfach aufzubewahren. Wenn Sie eine größere Menge auf einmal zubereiten, können Sie sie portionieren und einfrieren. Ich wollte im Teig sichtbare Karottenstücke haben, deshalb habe ich sie nicht zu einem ganz feinen Püree gemixt. Ich habe sie nur grob mit einem Kartoffelstampfer zerdrückt, so wie auf dem Foto.
Den Teig nach der Methode mit später Zugabe der Butter kneten Alle Zutaten für den Teig bis auf die Butter abwiegen und in die Schüssel der M6-Küchenmaschine geben. Hinweis: Die Karotten mit dem Kartoffelstampfer leicht zerdrücken; die Konsistenz sollte in etwa wie auf dem Foto aussehen.
Auf niedriger Stufe (Stufe 1 oder 2) etwa 30 Sekunden mischen. Sobald kein trockenes Mehl mehr zu sehen ist, auf Stufe 5–6 erhöhen und mit dem Kneten beginnen. PS: Anfänger sollten einen Teil der Flüssigkeit zurückhalten, um später noch anpassen zu können. Diese Rezeptur ist etwas weicher, und das Mehl braucht Zeit, um das Wasser aufzunehmen, daher am Anfang unbedingt Geduld haben. Zunächst wird der Teig wie ein dicker Brei aussehen – keine Sorge, einfach weiterkneten. Nach etwa 6–8 Minuten beginnt sich das Glutengerüst nach und nach zu entwickeln, während der Teig geknetet wird.
Wenn Teig an den Schüsselwänden klebt, mit einem Teigschaber abstreifen und die weiche Butter zugeben. Die Butter sollte so weich sein, dass eine leichte Fingerdruckspur zurückbleibt. So lässt sie sich leichter einarbeiten. Nicht zu stark erweichen.
Auf Stufe 3 etwa 1–2 Minuten kneten, bis die Butter vollständig eingearbeitet ist, dann auf Stufe 5–6 hochschalten und weiterkneten, bis sich der Teig zu einer dünnen, fast transparenten Teighaut ausziehen lässt und eine sehr gute Elastizität aufweist.
Den Teig herausnehmen, zu einer Kugel formen und in ein Gefäß legen. Die Teigtemperatur sollte ungefähr 26 °C betragen. Für die erste Gare (Stockgare) 60 Minuten bei 28 °C und 75 % Luftfeuchtigkeit gehen lassen.
Gären lassen, bis der Teig etwa das 2,5-fache seines ursprünglichen Volumens erreicht hat.
Den Teig leicht entgasen und in Teiglinge zu je etwa 255 g teilen. Achten Sie beim Teilen darauf, den Teig nicht zu ziehen oder zu reißen.
Jeden Teigling straff zu einer kleinen Kugel rundwirken. Bei 28 °C und 80 % Luftfeuchtigkeit etwa 20 Minuten entspannen lassen.
Einen gut entspannten Teigling nehmen und wie auf dem Foto ausrollen. Die Luftbläschen entlang der Ränder vorsichtig ausdrücken.
Den Teig umdrehen und dann die linke und die rechte Seite zur Mitte hin einschlagen, sodass jede Seite etwa 1/3 der Fläche bedeckt.
Mit einem Nudelholz den Teig der Länge nach ausrollen.
Den Teig anschließend von oben nach unten straff zu einer Rolle aufrollen.
Den Vorgang wiederholen, bis insgesamt 4 Teigrollen entstanden sind.
Je zwei Rollen nebeneinander in jede 450-g-Kastenform legen.
Bei etwa 32 °C und 80 % Luftfeuchtigkeit gehen lassen, bis der Teig etwa 90 % der Formhöhe erreicht hat.
Im S75-Ofen auf der untersten Einschubleiste 26 Minuten backen: Oberhitze 150–160 °C und Unterhitze 230 °C.
Aus dem Ofen nehmen, die Form leicht aufklopfen, um das Brot zu lösen, aus der Form stürzen und auf einem Gitter auskühlen lassen.
Wenn das Brot vollständig abgekühlt ist, in Scheiben schneiden, gut luftdicht verpacken und zum Aufbewahren einfrieren.